Wissenswertes über psychologische beratung

was ist der beruf des/Der psychologischen beraters*IN?

Der Berufsstand des/der Psychologischen Beraters*in, auch Lebens- und Sozialberatung genannt, ist ein gebundenes Gewerbe der Wirtschaftskammer. Neben der Medizin, der Psychotherapie und der Psychologie ist die psychologische Beratung die 4.  Säule im Gesundheitswesen in Österreich. Die gesetzlichen Richtlinien der Ausbildung sind klar definiert, welche die fachliche Qualifikation des Berufsstandes garantieren. Psychologische Beratung findet zwischen einem*r Diplomierten*n Berater*in und dem /der Klient*in oder auch in Gruppen statt.


Was ist der Unterschied zwischen psychotherapie und psychologischer Beratung?

Ein*e Psychotherapeut*in therapiert Menschen mit einer diagnostizierten psychischen Erkrankung (laut der internationalen Klassifizierung ICD-10), daher werden die Therapiekosten auch von der Krankenkasse bezahlt. Die Diagnose wird durch verschiedenste Testverfahren durch eine*n Psychologin*en oder Psychotherapeutin*en gestellt. Er/Sie verschreibt jedoch, im Gegensatz zu einem*r Psychiater*in keine Medikamente.

 

Ein*e psychologische*r Berater*in berät im Sinne der Prävention Menschen, welche sich  in einer schwierigen und/oder belastenden Lebenssituation befinden, jedoch (noch) nicht alle Kriterien für die Diagnose einer psychischen Erkrankungen aufweisen.  Der Leidensdruck der betroffenen Person ist allerdings so hoch, dass das Risiko gegeben ist, dass sich langfristig gesehen eine psychische Erkrankung manifestieren könnte. Die Beratung von Personen mit Erkrankungen ist möglich, wenn der/die Betroffene auch von ärztlicher Seite betreut wird.


was bedeutet psychologische Beratung in ausbildung unter supervision?

Das bedeutet, dass sich der/die psycholigische*r Berater*in noch in seiner/ihrer Ausbildung befindet. Es ist jedoch gesetzlich erlaubt bereits während der Ausbildung Beratungsgespräche anbieten zu dürfen. Die Beratungsgespräche entsprechen dem jeweiligen Ausbildungs- und Wissenstand des Ausbildungsstadiums. Der/die Berater*in erhält dafür eine Aufwandsentschädigung. Die Beratungsgespräche werden im Anschluss gemeinsam mit einem ausgebildeten psycholigischen Berater bzw. mit einer ausgebildeten psychologischen Beraterin, welche*r wiederum eine von der WKO zertifizierte Ausbildung für Supervision vorweisen kann, besprochen und reflektiert.


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CASAMENTRA - Margit Schantl

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